Jede Form mit Krone, Krempe und Material und mit dem, wer sie trägt. Mit „An mir ausprobieren“ siehst du sie an deinem eigenen Foto.
Basecap
Sechs Stoffsegmente laufen oben in einem Knopf zusammen, vorne sitzt ein gebogener Schirm. Bei der festen Variante hält eine verstärkte Front die Krone aufrecht, die weiche legt sich flach an den Kopf. Die Alltagsmütze für Herren und Damen gibt es mit festem Umfang oder verstellbar mit Snapback- oder Riemenverschluss.
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Fischerhut
Eine weiche, runde Krone und eine kurze Krempe, die rundherum schräg nach unten fällt, meist aus Baumwolle, Canvas oder Jeansstoff. Ursprünglich ein Regenhut für Fischer, lässt er sich bis heute flach zusammenfalten. Eckigen und langen Gesichtern steht er gut, ein rundes wiederholt er leicht.
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Beanie
Eine Strickmütze ohne Krempe, klassisch in Rippenstrick mit Umschlag, die knapp über den Augenbrauen sitzt und die Ohren bedeckt. Weil Strick sich dehnt, passt eine Größe den meisten Köpfen. Tief gezogen verkürzt sie ein langes Gesicht, auf einem runden braucht sie etwas Höhe.
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Fedora
Ein weicher Filzhut mit tropfenförmig eingekniffener Krone, dunklem Ripsband und mittlerer Krempe, die vorne nach unten gebogen wird. Er ist der Maßstab, an dem man die anderen Filzhüte misst, und steht runden wie rautenförmigen Gesichtern. Herren und Damen tragen ihn zu Mantel, Sakko oder Strick.
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Cowboyhut
Eine hohe Krone mit Mittelkniff im Cattleman-Stil und eine breite Krempe, die an beiden Seiten hochgebogen ist, hier aus hellbraunem Filz mit schmalem Lederband. Im Sommer gibt es ihn auch aus Stroh. Er verändert die ganze Silhouette und braucht deshalb Statur; ein langes Gesicht streckt er zusätzlich.
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Trucker Cap
Die Schwester der Basecap, mit hoher Front aus Schaumstoff, Netzeinsätzen hinten und einem flachen bis leicht gebogenen Schirm. Sie begann als Werbegeschenk amerikanischer Futtermittel- und Landhändler, deshalb ist die Front bis heute für ein Logo gemacht. Einem runden Gesicht gibt sie Höhe, einem langen ist sie zu viel.
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Panamahut
Ein leichter Hut aus fein geflochtenem Naturstroh, mit eingekniffener Krone, mittlerer Krempe und schwarzem Band. Trotz seines Namens wird er in Ecuador aus dem Stroh der Toquilla-Palme von Hand geflochten, und je feiner das Geflecht, desto leichter und teurer der Hut. Der Sommerhut für Herren und Damen.
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Trilby
Ein Filzhut mit eingedrückter Krone und einer kurzen, scharf gestellten Krempe, vorne nach unten und hinten nach oben. Er wird etwas weiter hinten auf dem Kopf und leicht schräg getragen. Zu einem kleinen Kopf und einer schmalen Statur passt er besser als der verwandte Fedora.
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Ballonmütze
Acht Segmente laufen oben in einem Knopf zusammen und ergeben eine volle, runde Krone über einem kurzen, festen Schirm, meist aus Wolltweed. Sie ist voluminöser als die Schiebermütze und gleicht dadurch ein langes Gesicht oder eine breite Stirn aus. Ein Herrenklassiker zu Strick und Wollmantel.
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Schiebermütze
Eine flache, eng anliegende Mütze aus Wolltweed, deren Krone nach vorne über einen kleinen, festen Schirm gezogen ist. Weil sie so knapp sitzt, zeigt sie Kopf- und Gesichtsform deutlicher als fast jeder andere Hut. Auf dem Land und im Smart-Casual-Look tragen Herren sie seit Generationen.
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Porkpie-Hut
Ein Filzhut mit niedriger, flacher Krone, in deren Deckel eine runde Rinne eingedrückt ist, und einer kurzen, hochgeschlagenen Krempe. Wo der Fedora vorne spitz zuläuft, bleibt der Porkpie flach und grafisch. Berühmt wurde er durch Jazzmusiker der Vierzigerjahre und später durch Ska und die Mods.
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Melone
Ein harter, schwarzer Filzhut mit runder Kuppel und kurzer, an den Seiten hochgerollter Krempe, benannt nach der Form einer halben Melone. Weil steifer Filz nicht nachgibt, kaufst du sie in genau deiner Größe. Einem eckigen Kinn nimmt ihre Rundung die Härte, ein rundes Gesicht wirkt darunter noch runder.
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Kreissäge
Ein steifer Strohhut mit flachem Deckel, geraden Seiten, flacher Krempe und gestreiftem Band. Seinen deutschen Namen hat er von der Form, die an ein Kreissägeblatt erinnert. Er ist der förmlichste Strohhut, passt zu Leinensakko und Gartenfest und gibt einem langen Gesicht Breite statt Höhe.
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Baskenmütze
Eine weiche, runde Mütze aus Wollfilz mit flachem Deckel und ohne Schirm, leicht schräg getragen. Ihre Form gibst du ihr jedes Mal selbst, indem du den Deckel zur Seite, nach hinten oder nach vorne ziehst. Gerade und flach aufgesetzt wirkt sie unfertig, schräg getragen steht sie eckigen und herzförmigen Gesichtern.
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Glockenhut
Ein eng anliegender Filzhut in Glockenform mit schmaler, nach unten gebogener Krempe und Hutband, tief über der Stirn getragen. Er war der Hut der Zwanzigerjahre und rahmt das Gesicht so eng wie kein anderer. Er sitzt am schönsten über kurzem Haar oder einem tiefen Knoten.
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Schlapphut
Ein weicher Strohhut mit niedriger Krone, schwarzem Band und einer sehr breiten Krempe, die sanft nach unten fällt. Er beschattet Gesicht, Nacken und Schultern und ist deshalb der Strandhut schlechthin. Je breiter die Krempe, desto mehr Statur braucht er, und desto besser gleicht er ein langes oder eckiges Gesicht aus.
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